Grenzwachturm

Grenzwachturm, Foto: Jo Zahn

Neben dem Hauptgebäude befindet sich ein kleiner, vierstöckiger Wachturm der ehemaligen DDR-Grenztruppen. Er ist einer von drei verbliebenen Wachtürmen der Berliner Mauer im Stadtgebiet. Drei Tage vor dem offiziellen Ende der Grenzkontrollen am 1. Juli 1990 wurde er von dem Künstler und Liedermacher Karl Winkler besetzt und anschließend als »Museum für verbotene Kunst« umgewidmet. Nach seinem Tod 1994 wurde der Verein »Museum der Verbotenen Kunst e. V.« bis 2000 weitergeführt und organisierte Ausstellungen und Veranstaltungen im Wachturm. Seit 2004 steht es unter der Obhut von FLUTGRABEN e. V. Das Gebäude war Schauplatz mehrerer Ausstellungen, Vorträge, Vorführungen und Residenzen und wird von der Gruppe The Watch betreut.