Corona-Virus: Keine Bürozeiten bis Ende April

Aufgrund der Ausbreitung der Corona-Virus-Epidemie sind unsere regulären Bürozeiten im April ausgesetzt.

Wir sind weiterhin unter der Emailadresse gl@flutgraben.org erreichbar.

Hier einige Links zu Informationen für Künstler*innen:

Ab Freitag, 27.3.2020 12 Uhr können selbstständig arbeitende Künstler*innen (und alle anderen selbstständig Arbeitenden) beim Notfallfonds des Berliner Senats (durchgeführt durch die Investitionsbank Berlin Antrag auf Notfallhilfe stellen (€5000 für Solo-Selbstständige)

bbk berufsverband bildender künstler*innen berlin

ZTB Zeitgenössischer Tanz Berlin

Facebook-Gruppe der Koalition der Freien Szene Berlin

Sanierungsarbeiten am FLUTGRABEN

Seit 25 Jahren arbeiten am Flutgraben bildende Künstler*innen, Performer*innen und Choreograph*innen, schaffen dort ihre Arbeiten und entwickeln öffentlich zugängliche Veranstaltungsreihen. Das alte Fabrikgebäude – ursprünglich eine Karosseriewerkstatt – ist schon seit langem dringend sanierungsbedürftig. Ein undichtes Dach und thermisch nicht zeitgemäße Fenster sorgen für enorme Heizkosten. Aus diesem Grund beantragte FLUTGRABEN e. V. 2012 bei der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin die Förderung entsprechender Sanierungsmaßnahmen für eine energiesparende und damit auch klima- und umweltschonende Senkung des Heizbedarfs und für einer nachhaltige Kostenstabilisierung. Nach fünf Jahren Planung und Verhandlungen freuen wir uns den Start der Sanierungsmaßnahmen bekanntgeben zu können.

Janine Eisenächer und Andrea Hofmann vom FLUTGRABEN Vorstand verantworten maßgeblich die Planung und Durchführung der Maßnahmen und freuen sich, dass es in der prekären Arbeitsraumsituation für Berliner Künstler*innen gelungen ist, ein positives Beispiel zu schaffen: »Die künstlerische Nutzung des Hauses ist durch die Lotto-Mittel für weitere 15 Jahre gesichert. Das Zusammenspiel von verantwortungsbewussten Eigentümern, engagierten und demokratisch organisierten Mieter*innen und der Lotto-Stiftung zeigt, dass sinnvolle und nachhaltige Investition in den Arbeitsraum von Künstler*innen und damit in die Substanz der künstlerischen Produktion der Stadt gelingen kann.«, so Janine Eisenächer.

Gemeinsam mit den Architekt*innen vom Büro für Konstruktivismus werden umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt: Alle Fenster werden ersetzt, das Dach wird energetisch saniert, auch die Sanitärräume und die Küche werden renoviert, und es wird ein barrierefreier Zugang zum Projektraum geschaffen.