Philosophy Unbound #16: VON HINTEN

CALL FOR CONTRIBUTIONS Was vernehmen wir, wenn wir die turbulenten Zeiten ausblenden und den neuerklärten Feinden vor unseren Augen, dem Kampfgetöse den Rücken kehren? In der 15. Runde von Philosophy Unbound drehen wir uns um und denken VON HINTEN. >> Wer VON HINTEN denken will, muss das Ausgeschissene, das >> Am-Arsch-Sein, das Vernachlässigte nehmen, wieder aufrollen, >> ausbreiten, gegen den Strich lesen, gegen den Sinn anarbeiten, den >> Ekel aushalten. >> Wer VON HINTEN philosophiert, legt nicht unbedingt den Rückwärtsgang >> ein. Vielmehr geht es darum, den Sturm des Fortschritts überhaupt erst >> zu erspüren – hinter die Kulissen zu schauen, das backend zu befragen, >> die Hinterzimmer von Bewusstsein, Geschichte, Politik zu erkunden. >> VON HINTEN ist nicht nur eine Frage der Herkunft, es ist die >> soziohistorische Frage schlechthin: Wen oder was haben wir >> zurückgelassen? Wen verbannen wir in die hinteren Reihen? Wessen >> Überbleibsel nagen an uns, dringen vor in das schlechte Gewissen der >> vorne drängelnden Generationen? Mit euch gemeinsam wollen wir die Rückenansichten in Augenschein nehmen. Seid hinterfotzig, seid rückwärtsgewandt! Und schickt uns eure Ideen, Performances, Texte, Kunstwerke etc. bis zum 10. April an philosophyunbound[at]gmail.com .

// Philosophy Unbound #15: FROM BEHIND // CALL FOR CONTRIBUTIONS What do we see when we turn our backs on the turbulent times for a moment and temporarily detach ourselves from the enemies in front of our eyes? In the 15th edition of Philosophy Unbound, we want to turn around and think FROM BEHIND. >> To think FROM BEHIND, we must face what has been excreted, fucked up, >> neglected – confront it, spread it out, turn it over, and endure our >> disgust. >> To philosophize FROM BEHIND, we do not necessarily go backwards. >> Rather, we become fully aware of the project of progress, looking >> behind the scenes and exploring the back-end of consciousness, >> history, and politics. >> FROM BEHIND is not just a question if genealogy and heritage; it is >> the sociohistorical question par excellence: what and who have we left >> behind? Whose remnants are nagging at us, generating the slumbering >> guilt of the generations eager to keep moving forward?

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